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Alexandra Schneider, Portalbetreiberin www.aktion-pro-eigenheim.de und www.energie-fachberater.de LIVING

Wohnen im Fokus der Aufmerksamkeit

„Der Trend geht zu hochwertigen Küchen als Herz des Hauses, das Bad wird zur Wohlfühloase.“

Das Wohnen ist wieder stark in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Denn nach Privatleuten und Investoren hat auch die Politik das Thema entdeckt. Das liegt vor allem daran, dass der allgemeine Immobilienboom immer mehr Gruppen auszuschließen scheint – junge Familien, ältere Menschen und auch Selbstständige haben es derzeit nicht leicht auf dem Immobilienmarkt. Dazu beigetragen hat eine Kostenspirale: Familien verlassen die großen Städte, um den hohen Preisen für Häuser und Wohnungen zu entkommen. Das wiederum führte zu extrem steigenden Preisen in den kleineren Städten im Umland. Auch die Folgen verschärfter Kreditvorgaben bekamen Bauherren und Immobilienkäufer zu spüren, denn die Anforderungen an die Bonität sind deutlich gestiegen.

Zumindest in einigen Punkten hat die Politik nun Besserung in Aussicht gestellt: Die umstrittenen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten sollen gelockert werden. Das lässt junge Familien wie auch ältere Bauherren und Käufer hoffen. Zudem hat Bundesbauministerin Barbara Hendricks für 2017 ein Baukindergeld für besonders nachgefragte Regionen ins Gespräch gebracht. Ob dieses wirklich eingeführt wird, bleibt abzuwarten – nach einer aktuellen Umfrage befürworten jedenfalls 52 Prozent der Deutschen eine solche Form der Bauförderung für Familien. Bei all diesen Diskussionen und Vorhaben geht es im Kern auch darum, dass urbanes Wohnen für viele Bevölkerungsgruppen bezahlbar bleibt, im Trend ist das Leben in den großen Städten schon lange.

Apropos Trends: Was macht das Wohnen aktuell aus? Ungebrochen ist der Trend zu hochwertigen Küchen als Herz des Hauses, das Bad wird zur Wohlfühloase. Ebenso gefragt: der eigene Hausgarten. Erholung steht darin an erster Stelle, bei der Gestaltung kommen hochwertige Materialien und Technik zum Einsatz. Investiert wird auch in die Sicherheit der eigenen vier Wände und in den Wohnkomfort. Nicht von ungefähr waren die Zuschüsse der KfW für Einbruchschutz und Barrierefreiheit 2016 so schnell ausgeschöpft. 2017 ist wieder eine Förderung möglich, Eigentümer müssen etwaige Planungen also nicht ad acta legen. Und auch künftige Bauherren sollten nicht auf das Baukindergeld warten, sondern können auch jetzt schon zahlreiche Fördermittel von Bund, Ländern und Kommunen in Anspruch nehmen. Damit das neue Traumheim 2017 endlich Wirklichkeit wird!

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Journalist

Alexandra Schneider

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