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Wilhelm Leuze, Geschäftsführer der Friedrich Dick GmbH und Co.KG ESSEN&TRINKEN

Drei Fragen an Wilhelm Leuze über Qualitätsmesser

Woran erkennt man ein Qualitätsmessers?
Das wichtigste Werkzeug des Kochs muss über eine hervorragende Schärfe und Schnitthaltigkeit verfügen, also lange scharf bleiben. Eine durchgängige Angel und damit verbunden die perfekte Balance stehen ebenso für erstklassige Qualität wie die spaltenfreie Verbindung zwischen Griff und Klinge.

Worauf kommt es bei der Produktion eines Qualitätsmessers an?
Neben der Güte des Stahls ist ein gleichmäßiger Härtevorgang ausschlaggebend, bei dem der Stahl bei über 1.000 Grad Celsius unter Schutzgas gehärtet wird. Beim Schleifen der Messerrohlinge sollte jedes Messer mit gleicher Präzision und auf denselben Winkel geschliffen werden – das können Roboter nicht allein, hier sind auch die jahrelange Erfahrung eines Spezialisten und sein handwerkliches Können gefragt.

Wie pflegt man ein Qualitätsmessers?
Am besten richtet man seine Schneide vor oder nach jeder Benutzung durch häufiges, kurzes Wetzen am Wetzstahl wieder auf, so wie die Profis. Die Reinigung besser nicht in der Spülmaschine durchführen sondern mit einem weichen Tuch und mildem Reinigungsmittel. Holzgriffe mögen ab und an eine Politur mit Olivenöl – so bleibt der Griff schön geschmeidig.

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Journalist

Katja Deutsch

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