Weekly News

Videoüberwachung – was zu beachten ist

Per Smartphone-App lässt sich fast alles heute überwachen. Die Überwachungstechnik ist massentauglich geworden.

Alle drei Minuten steigen in Deutschland Diebe in Wohnungen oder Häuser ein. Ein Grund für viele Hausbesitzer eine Überwachungskamera zu installieren. Dabei gelten allerdings einige Regeln.

Jeder Hausbesitzer hat das Recht auf seinem Grundstück eine Videoüberwachung anzubringen. Wichtig ist dabei, dass ausschließlich das eigene Grundstück oder Haus gefilmt und überwacht wird. Auch gemeinsame Zuwegungen oder Einfahrten dürfen nicht überwacht werden. Diese Beobachtung greift in das allgemeine Persönlichkeitsrecht ein und das ist durch das Grundgesetz geschützt.

Auch öffentliche Wege und andere öffentliche Bereiche darf die Kamera nicht im Visier haben. Hier könnten Passanten betroffen sein. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte eine nicht schwenkbare Kamera angebracht werden. Ein Schild „Videoüberwachung“ setzt Besucher davon in Kenntnis.

Wenn diese Regeln beachtet werden, steht einer Videoüberwachung nichts im Wege. Experten schätzen, dass es in Deutschland rund eine Million Überwachungskameras gibt. Weil die Technik preisgünstig geworden ist, greifen viele Privatleute zur Videokamera. „Natürlich ist die Zunahme da. Durch die steigende Anzahl an Wohnungseinbrüchen oder Einbrüchen in Gewerberäumen, da haben schon viele Kunden technisch aufgerüstet,“ sagt Harald Olschok, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft.

Teile diesen Artikel

Journalist

Jörg Wernien

Weitere Artikel