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Nicht Hören können – muss nicht sein

Dass man im Alter schlechter hört, weiß jeder, doch bei sich selbst bemerkt man es oft zuletzt. 

Zur Altersschwerhörigkeit führen ganz normale Verschleißerscheinungen, die sich allmählich einstellen. Zusätzliche Faktoren können den Prozess der Hörminderung beschleunigen. Dazu gehören Herz-, Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen, aber auch Lärm, andere Umweltfaktoren oder Medikamente spielen eine Rolle. Ebenfalls Genussgifte wie Nikotin können sich schädigend auf das Gehör auswirken.

Die Haarsinneszellen im Innenohr, welche für unser Hören unabdingbar sind, regenerieren sich nicht mehr ausreichend. Damit sinkt die Fähigkeit, bestimmte Töne wahrzunehmen. Als erste sind vor allem hohe Frequenzen, die das Sprachverstehen ermöglichen, davon betroffen, später auch der Mittel- und Tieftonbereich.

Bei dem Hochtonverlust werden bei einem Gespräch die leiseren Konsonanten von Nebengeräuschen übertönt, auch „Cocktail- Party-Effekt“ genannt. Das Gehirn muss die fehlenden Wortteile ergänzen, was sich auf längere Zeit als sehr anstrengend erweist. Betroffene können nur noch mühsam an Konversationen teilnehmen. Die Folge: Schwerhörige Menschen verlieren zunehmend die Lust und Freude an größeren Gesellschaften und Feiern und fühlen sich in einer geräuschvollen Umgebung oft unsicher und unwohl. Viele Betroffene reagieren darauf mit Rückzug, nicht selten der erste Schritt in die Isolation. 

Dabei ist es heute ein Leichtes der Altersschwerhörigkeit zu begegnen und nach einer Höranalyse, gezielt auf den Grund zu gehen. So wie Sehhilfen längst zum modischen Accessoire geworden sind, können auch moderne Hörhilfen die persönliche Attraktivität und Lebensqualität steigern. 


Wenn die Arme zu kurz werden

So beschreibt der Volksmund die Folgen von Alterssichtigkeit. Sie ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Alterserscheinung bei Menschen ab der Lebensmitte. Im Nahbereich wird alles unschärfer und das Lesen ist nur noch in weiterer Entfernung bis gar nicht mehr möglich. Die Augenlinse verliert im Laufe der Jahre ihre Fähigkeit zum Umschalten von Nah- auf Weitsicht. Wird diese Sehschwäche nicht ausgeglichen, kann das böse Folgen haben. Nicht nur Folgebeschwerden wie ansteigende Kopfschmerzen, Schwindel oder Verspannungen können auftreten, viel gefährlicher wird es bei der Teilnahme am Straßenverkehr. Wer nicht richtig sieht, verliert schnell die Orientierung und das richtige Einschätzungsvermögen. Dabei lässt sich Alterssichtigkeit mit Brille, Kontaktlinsen oder einer Augenoperation ganz leicht beheben. 


Die 50-Plus – Freude am Leben

Bereits im 8. Jahr präsentiert sich die regionale Informationsmessereihe in mehreren Städten von Nordrhein-Westfalen: Vom 9.-10. Juni in Grefrath und 16.-17. Juni in  Düren, weiter vom 1.-2. September in Rheinberg und vom  8.-9. September in Mülheim an der Ruhr. Das Leben genießen – heute und auch in Zukunft. Hier erfährt der Besucher, wie dies gelingen kann. Der Themenbogen spannt sich von Gesundheit und Ernährung zu Kulinarisches über Lifestyle bis Wellness und Beauty. Doch auch Reisen, Freizeit oder Sport und Fitness kommen nicht zu kurz. Die Themen Bauen, Recht sowie Pflege und Soziales bis hin zu Vorsorge und finanzielle Sicherheit sind ebenso vertreten. Kein Wunder also, dass bei zurückliegenden Messen auch die Altersgruppe der 39 bis 49-jährigen vertreten war, zudem der Eintritt für alle Besucher frei ist. Nähere Informationen gibt es unter: hs-messen.de

Frank Ripka (l.), Geschäftsführer der ALGORDANZA Deutschland und Österreich und Rinaldo Willy (r.), Gründer & CEO Algordanza AG

Interview mit Frank Ripka

Herr Ripka, wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Idee des Diamanten?

Der Gründer und Schweizer Rinaldo Willy musste sich schon in jungen Jahren mit der Endlichkeit des Lebens und dem was bleibt auseinandersetzen und suchte nach einer Alternative zu Erd- und Feuerbestattungen. 

Wie wird diese Form der Erinnerung angenommen?

Unsere mittlerweile über 8000 Kunden kommen aus 35 verschiedenen Ländern, allen Schichten, Berufs- und Altersgruppen. Bis auf den Islam, in dem die Kremation verboten ist, sind auch alle Religionen vertreten. 

Wie werden diese Diamanten aufbewahrt?

Die Menschen, die sich meist gemeinsam mit ihrem Partner für diese Art der Erinnerung entscheiden, möchten anschließend ganz nah bei dem geliebten Menschen sein. Somit werden 80% Prozent der Erinnerungsdiamanten als Schmuckstück weiter verarbeitet und als Halskette oder im Verborgenen am Körper getragen. 

Wer kann sich diese Art der Verewigung leisten?

Die Entscheidung für einen individuell gewachsenen und einzigartigen Erinnerungsdiamanten trifft der Betreffende selbst mit seinen Angehörigen im Rahmen einer Vorsorge. Die Kosten hierfür bewegen sich im gleichen Umfang wie eine sonst übliche Bestattung.

Worauf sollte man bei der Entscheidung achten?

ALGORDANZA bietet die Möglichkeit, sich im Werk ein eigenes Bild über Manufaktur und Mitarbeitern zu machen. Vertrauen ist eine wichtige Entscheidungshilfe für diese Form der Erinnerung.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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