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Dipl.-Oec. Jürgen Tracht, Geschäftsführer Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. (BVWW) AKTIVITÄTEN

Maritime Wirtschaft auf Wachstumskurs – Dipl.-Oec. Jürgen Tracht

„Trotz aller positiven Entwicklungen: Grund zum Ausruhen hat die Branche nicht.“

Die Wassersportbranche blickt mit Optimismus in die Zukunft. Mit einem Gesamtumsatz an maritimen Gütern und Dienstleistungen von rund 1,82 Mrd. Euro (+ 2,4%) erreicht die Branche 2015 beinahe ihr Spitzenergebnis aus dem Jahre 2007. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hatte tiefe Spuren hinterlassen.

Nach der aktuellen Konjunkturbefragung des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft beurteilen mehr als 4/5 der Unternehmen die Geschäftslage gleich gut oder besser als im Vorjahr. Fast 90% rechnen mittelfristig mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Die Branche blickt daher mit Optimismus auf die boot Düsseldorf 2016 und erwartet von der internationalen Leitmesse des Wassersports eine Stabilisierung des positiven Trends.

Trotz aller positiven Entwicklungen: Grund zum Ausruhen hat die Branche nicht. Auf das veränderte Informations- und Freizeitverhalten insbesondere jüngerer Menschen muss die Branche Antworten finden.

Bootfahren besitzt ein außergewöhnlich hohes und breit gefächertes Erlebnispotenzial: Entschleunigung oder Adrenalinkick, Abenteuer oder Familienidyll – auf dem Wasser findet jeder seine ganz eigene Art, abzuschalten und zu entspannen. Diese Faszination zu vermitteln ist das Ziel der bundesweiten Kampagne für den Bootssport „Start Boating“, die zur boot Düsseldorf vom Stapel läuft. Weitere wertvolle Informationen zu der Kampagne liefern das kostenlose Einsteigermagazin, die Website mit integrierter Community sowie die Start-Boating-Lounge auf der boot in Halle 10.

Das zunehmende öffentliche Interesse am Bootssport verleiht der Branche zusätzlichen Schwung. Ein gutes Beispiel: die Deutsche Segel-Bundesliga. Seit 2013 hat nun auch der Segelsport einen bundesweiten Clubwettbewerb mit hohem sportlichen Stellenwert. Das mediale Echo der Saison 2015 mit 335 Mio. Kontakten bis Mitte November diesen Jahres kann sich sehen lassen. Davon profitieren Sport und Wirtschaft gleichermaßen.

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