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Leicht, schick und funktional – Daunenjacken

Jacken mit einer Füllung aus Daunen sehen toll aus und halten schön warm.

Ohne eine wärmende Jacke kommt man nicht durch die kalte Jahreszeit. Daunenjacken, die Favoriten unter den Winterjacken, punkten insbesondere mit ihrer Wärmeleistung, Atmungsaktivität sowie ihrem geringen Gewicht. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für Daunenjacken ist die „Fillpower“, mit der die Ausdehnung der Daunen angegeben wird. Je mehr Volumen die Füllmenge erzeugt, desto besser ist der Isolierwert. Besonders warm halten Jacken mit 650 bis 800 Cuin. Ein weiteres Kriterium ist das Mischungsverhältnis von Daunen und den robusteren Federn, die Stabilität schaffen.

Ideal ist ein Verhältnis von 80 bis 95 Prozent Daunen und 5 bis 20 Prozent Federn. Auch die Steppung sollte hochwertig sein. Denn sie garantiert eine optimale Verteilung der Daunen und damit eine gleichbleibend hohe Wärmewirkung am ganzen Oberkörper. Da Daunen auf Nässe und Feuchtigkeit empfindlich reagieren, zeichnet sich eine gute Daunenjacke auch durch ein wasserabweisendes Obermaterial aus.

Neu am Markt ist eine doppelt gewebte, extrem dichte Daunenkammer-Konstruktion ohne Nähte. Die Technologie erhöht die wind- und wasserabweisende Eigenschaft des Oberstoffs und optimiert auch die Reißfestigkeit. Die Herkunft der Daunen sollte ebenfalls unter die Lupe genommen werden. Denn nicht überall sind die Haltungsbedingungen der Tiere optimal. Gütesiegel weisen die Herkunft der Daunen aus. Positiv: Immer mehr Bekleidungshersteller schließen Abkommen mit Produzenten, die ihre Tiere schützen statt schinden. Erste Brands verarbeiten sogar schon recycelte Daunen.

Wer lieber keine Daunenjacke anziehen möchte, kann auch vegane Jacken tragen. Diese enthalten keine Erzeugnisse tierischen Ursprungs und haben ein Thermofutter, das der Bauschkraft und Wärmespeicherung der Daunen gleichkommt. Obendrein sind die coolen Steppjacken auch superpraktisch. Sie können unbedenklich in der Maschine gewaschen und im Trockner getrocknet werden.

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Journalist

Ulrike Christoforidis

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