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Flexibel im Urlaub mit dem Caravan

Urlaub in den eigenen vier Wänden und trotzdem ständig an einem anderen Ort sein – das geht nicht? Oh doch! Alles, was man braucht ist ein Caravan. 

Zugegeben: so bequem wie daheim ist es natürlich nicht in so einem Wohnmobil mit seinen paar Quadratmetern Platz. Und man bekommt auch kein reichhaltiges Frühstück wie im Hotel vorgesetzt oder kann die hoteleigene Wellnessanlage nutzen. Und trotzdem ist der Urlaub mit dem Caravan für immer mehr Menschen eine echte Alternative zum Hotelurlaub. Denn er bietet etwas Einmaliges: Fast uneingeschränkte Freiheit.

Morgens am Strand den Sonnenaufgang erleben, abends in der Dämmerung das Alpenpanorama genießen, das geht ganz hervorragend, wenn man mit dem Caravan unterwegs ist. Es gibt herrlich gelegene Camping- oder Stellplätze für Caravane überall in Deutschland und Europa. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass man einfach weiterziehen kann, wenn es einem an einem Ort nicht mehr gefällt oder man genug gesehen hat. Denn der Urlaub mit dem Caravan bietet eine viel größere Flexibilität als der Urlaub im festgebuchten Hotel. Zum Beispiel, wenn der Weg das Ziel ist und man gerne mal hierhin, mal dorthin fährt. 

In der Hauptreisezeit sollte man allerdings beliebte Campingplätze eventuell auch vor Antritt der Reise buchen, da sie ansonsten möglicherweise vollständig belegt sind. Aber wer beispielsweise eine Rundreise macht und nie länger an einem Ort bleiben möchte, für den findet sich immer ein Plätzchen. Es ist zwar nicht erlaubt, längere Zeit einfach auf einem Parkplatz, sei es im Wald, in der Stadt oder am Straßenrand zu stehen. Aber eine Nacht geht schon, wenn es der Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit dient. Nur sein Zelt sollte man dann nicht gerade aufschlagen, ebenso wenig seine Campingmöbel aufstellen. Diese Regel gilt für viele europäische Länder. 

Ein Urlaub mit dem Caravan bietet also Freiheit und Flexibilität. Einfach einsteigen und losfahren sollte man aber dennoch nicht. Man sollte sich beispielsweise darüber klar sein, dass das Fahren eines Caravans schwieriger ist als das eines PKW – ein Punkt, den es vor allem zu bedenken gilt, wenn die Tour über Serpentinenstraßen führen soll. Ohnehin macht bekanntlich Übung den Meister. Also besser erst ein paar Übungseinheiten absolvieren, bevor die große Fahrt losgeht. Vor der Anschaffung eines Caravans ist auch zu klären, welche Größe und Ausführung das Mobil haben sollte.

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Journalist

Armin Fuhrer

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