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Leicht und lecker: die Thai-Küche

Wir bringen Urlaubsfeeling auf den Tisch.

Frisch, raffiniert, leicht und auch mal scharf: Die in Deutschland sehr angesagte thailändische Küche, eine Mischung aus chinesischen, indischen und europäischen Einflüssen, verzaubert mit exotischen Farben, köstlichen Düften und geschmacklicher Vielfalt. Daher genießt die thailändische Küche auch den Ruf, zu den besten Küchen der Welt zu gehören. Das typische Thai-Gericht ist ein würziges Curry. Zum Würzen verwenden die Thailänder verschiedene Pasten – am bekanntesten sind die rote, gelbe und grüne Currypaste. Diese sind im gut sortierten Einzelhandel sowie in speziellen Asien-Shops erhältlich. Zu den Currys wird normalerweise Reis serviert. Sehr beliebt ist der aus dem Nordosten des Landes stammende Jasminreis, ein Langkornreis mit feinem Duft. Auch Basmatireis wird gern serviert. Grundsätzlich gilt: Je mehr duftende Currys und geschmorte Eintöpfe, Suppen und frische Salate auf dem Tisch stehen, desto besser! Eine feste Menüfolge gibt es jedoch nicht. Gegessen wird in Thailand übrigens mit Löffel und Gabel. Messer gibt es bei Tisch in der Regel nicht, denn Thai-Gerichte werden in mundgerechten Scheiben oder Stücken serviert. Stäbchen werden normalerweise nur für Nudelgerichte benutzt. 

Zum Kochen verwenden die Thailänder meistens einen Wok aus Eisen, Gusseisen, Edelstahl oder Kupfer. Wichtig ist ein hoch gewölbter Deckel, der zum Schmoren, Dämpfen und auch zum Warmhalten der einzelnen Gerichte benötigt wird. 

Oder endecken Sie den Sommer in einem Gericht aus Griechenland.

Rotes Thai-Curry mit Hühnchen – für vier Personen

Zutaten
150 g kleine feste Champignons, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 250 g golfballgroße Thai-Auberginen, 250 g Zucchini, ½ rote Paprikaschote, 1 große rote Chilischote, 1 Bund Koriander, 500 g Hähnchenbrustfilet,
1 Dose Kokosmilch (400 ml), 1-2 EL rote Thai-Currypaste, Salz, ½-1 TL Fischsauce, 1 TL Palmzucker 

Zubereitung
Die Pilze halbieren oder vierteln. Das Weiße der Frühlingszwiebeln in Stücke, das Grüne in Röllchen schneiden. Die Auberginen in Spalten schneiden, Zucchini etwa 1 cm groß würfeln. Die Paprikahälfte in feine Streifen schneiden. Chili in Ringe schneiden, dabei entkernen, und das Koriandergrün grob hacken. Das Fleisch ungefähr 2 cm groß würfeln. Von der Kokosmilch 4 EL dicke Creme abnehmen und im Wok aufkochen. Die Paste dazugeben und etwa 3 Minuten anbraten, bis es duftet und Öl an der Oberfläche austritt. Noch 3 EL Kokoscreme unterrühren und das Fleisch darin ungefähr 2 Minuten anbraten. Übrige Kokoscreme, Kokosmilch und ½ TL Salz dazugeben und zirka 3 Minuten köcheln. Gemüse und weiße Frühlingszwiebeln hinzufügen und unter Rühren 4 bis 5 Minuten köcheln, bis das Fleisch zart und das Gemüse bissfest ist. Dann mit Fischsauce und Zucker würzen, mit grünen Frühlingszwiebeln, Koriander und Chili servieren. Dazu passt Duft- oder Basmatireis. 

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Journalist

Chan Sidki-Lundius

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