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Schmeckt nach Sommer: die griechische Küche

Wir bringen Urlaubsfeeling auf den Tisch.

Mediterran und herzhaft ist die nach Sommer schmeckende griechische Küche. Verwendet werden viel frisches Gemüse, Fleisch, aromatischer Käse und vorzugsweise Knoblauch. Die Fisch- und Fleischgerichte werden zumeist mit Salat und Weißbrot, gern aber auch mit Kartoffeln oder Reis gereicht. Kräuter und Gewürze wie Oregano, Thymian, Salbei und Paprika sind in fast allen traditionellen Rezepten vertreten. Von Tzatziki über Fischrogenpaste und gefüllte Weinblätter bis hin zur Fetacreme: Die Vorspeisenpalette der griechischen Küche ist besonders breit gefächert. Im Sommer zergehen die Köstlichkeiten auf der Zunge, im Winter schlürft man bei kalten Temperaturen gern leckere Suppen.

In Deutschland sind die wohl bekanntesten Hauptspeisen Gyros und die kleinen Lamm- und Schweinefleischspieße namens Souvlaki. Ein Muss auf jeder traditionellen Speisekarte ist Mousaka – ein Auflauf aus Hackfleisch, Kartoffelscheiben und Auberginen. Vegetarier schätzen Gemista, mit Reis gefülltes Gemüse, oder Fasolakia, Bohnenschoten in Tomatensoße. Wirklich deftig ist Stifado. Das Schmorgericht besteht aus Kalb-, Rind- oder Lammfleisch und vielen Zwiebeln.

Zu einem traditionellen griechischen Essen gehört eine süße Nachspeise einfach dazu. Loukoumades ist ein landesspezifisches Dessert. Die Süßspeise besteht aus Teigbällchen, die mit Zimt gewürzt und frittiert wird. Eine der beliebtesten Nationalnachspeisen überhaupt ist Baklava. Das Gebäck besteht aus Blätterteig oder Filoteig. Als Füllung verwenden die Griechen gehackte Walnüsse, Mandeln oder Pistazien. 

Wer einen griechischen Abend ausrichtet, darf keinesfalls die Gastfreundschaft außer Acht lassen. Denn in Griechenland wird gerne in großer Runde gespeist.

Oder genießen Sie ein leichtes Gericht aus Thailand.

Stifado – für vier bis sechs Personen

Zutaten
1 Kilo Rinderbraten, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen,
1 große Dose Tomaten oder vier frische große
Tomaten, 3 EL Preiselbeeren, 800 g Schalotten, 200 ml Rotwein, 3 Spritzer Zitronensaft, Olivenöl, ½ Bund Petersilie, Salz und Pfeffer, Oregano, Kreuzkümmel, Zimt, 1 Lorbeerblatt

Zubereitung
Das Fleisch in etwa 5 cm große Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl und Zitronensaft marinieren. Nach etwa 12 Stunden das Fleisch kräftig anbraten. Nach und nach die gehackten Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Messerspitze Kreuzkümmel und zwei Messerspitzen Zimt, Oregano, das Lorbeerblatt und die Preiselbeeren dazugeben. Dann mit etwas Rotwein ablöschen und diesen einkochen lassen. Mit dem restlichen Rotwein aufgießen, die Tomaten zugeben und aufkochen lassen. Alles in ein Gefäß mit Deckel füllen und im Ofen bei ca. 95 Grad 3 Stunden ziehen lassen. Die zuvor 5 Minuten in gesalzenem Wasser gekochten Schalotten unter das Fleisch rühren. Gegen Ende der 3 Stunden eine Garprobe machen. Das Fleisch muss sich mit der Gabel zerdrücken lassen. Nochmal mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren. Dazu passen ein frisches Weißbrot, Reis oder Kartoffeln.

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Journalist

Chan Sidki-Lundius

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