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Kampanien, Neapel: das Castel dell‘Ovo; ein normannisches Schmuckstück mit Hintergrund des verschneiten Vesuv. REISEN

Cucina Povera weiterentwickelt

Machen Italiener Schlemmertouren, fahren sie nach Kampanien, die Region um Neapel. Das erzählt Marco Montini, der Direktor der Italienischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt. Er hat immerhin die Auswahl zwischen 20 italienischen Regionen, die auf ihre Küche stolz sind, sagt aber: Das Gourmet-Reiseziel der Italiener, das sei eindeutig Kampanien. Dorthin kommen 4,6 Millionen Schlemmer-Touristen jährlich, mehr als die Hälfte aus Italien.

Aus der Gegend stammt die Pizza Margherita. Sie entstand 1889 in Neapel, weil Königin Margherita zu Besuch kam. Montini: „Die Küche ist streng genommen eine cucina povera, eine Armeleuteküche, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat.“ Zutaten seien unverfälschte Produkte, natives Olivenöl, Gemüse wie Zucchini, Bohnen, Auberginen und Friarielli, ein herb-aromatischer Brocolli.

Seine Tipps: Nach dem Essen Limoncello, Zitronenlikör, der das Zitronen-Aroma der Amalfiküste enthält. Restaurant-Tipps? In Neapel das La Bersagliera und das Gran Caffé Gambrinus gegenüber dem Teatro San Carlo.

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Journalist

Christian Litz

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