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Eva Brenner, Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur und Fernsehmoderatorin auf RTL 2 bei „Zuhause im Glück“. LIVING

Eine Küche kann clean und trotzdem gemütlich sein

Für ihre perfekt geplanten Rettungsaktionen bei „Zuhause im Glück“ auf RTL 2 ist die Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur Eva Brenner bekannt, doch wie mag sie es zu Hause selbst am liebsten? Bevorzugt sie eine dieser ganz cleanen Küchen oder findet sie eine gemütliche schöner?

„Idealerweise verbinden sich diese beiden Attribute“, sagt sie. „Viele Menschen haben die perfekte Küche zum Herzeigen – eine, in der absolut nichts herumsteht oder -liegt. Gekocht wird bei denen entweder gar nicht, oder sogar in einer zweiten Küche, die sich unten im Keller versteckt.“ 

Funktional muss eine Küche natürlich sein, denn sie muss die Aufgabe erfüllen, in ihr entsprechend arbeiten zu können. Das erfordert funktionierende Abläufe. „Aber eine gewisse Gemütlichkeit gehört für mich dazu, weil hier ja auch Menschen zusammenkommen. Hier in der Küche wird nicht nur gekocht und vielleicht schweigend gegessen, es wird auch miteinander kommuniziert. Hier tauscht man sich aus. Die Küche ist ein ganz zentraler Ort des Lebens.“ Man geht täglich sehr oft in die Küche, öffnet Schubladen und Schranktüren, macht sich einen Kaffee, schenkt sich ein Glas Wasser ein, wäscht und schneidet Obst. Die Küche ist der am meisten genutzte Raum einer Wohnung, ganz im Gegenteil zum Schlafzimmer. Wer seiner Küche Aufmerksamkeit schenkt, wird jeden Tag wieder belohnt. Frisches Obst, Blumen in schönen Farben, Gewürze, wohlgeformte Gefäße und ein Auge bei der Wahl der Geschirrtücher können dabei helfen, die Küche zu einem Ort zu machen, an dem man sich wohl fühlt und gern aufhält.

Eva Brenner lebt in einem Altbau, bei dem sich die Küche in einem eigenen Raum befindet. Auch sie kennt das Problem, das Besitzer offener Küchen oftmals haben: Wie kann man für Freunde kochen, ohne neben Bergen von schmutzigem Geschirr zu essen? Wie auch für „Zuhause im Glück“ hat die Raumexpertin hier ein Grundrezept parat: gute Vorbereitung. Dann lässt sich nach jedem Gericht die Küche reinigen. „Ich koche gern Sachen, die man gut vorbereiten kann, Schmorgerichte und dergleichen, die man dann einfach in den Ofen schieben kann. Auch verschiedene Antipasti, die dann im Kühlschrank oder auf dem Balkon auskühlen können.“ 

Auf diese Art und Weise lassen sich auch problemlos mehrere Gänge auftischen. Frisch gekocht (und abgespült) werden müssen dann nur noch beispielsweise Nudeln oder Reis, die man dazu reicht.

Die bekannte Innenarchitektin schwört auf verschiedene Lichtsituationen in der Küche. Unerlässlich ist gutes, helles Arbeitslicht zum Schneiden und Putzen der Zutaten. Zum Essen selbst sorgt atmosphärisches Licht für entspannte Stimmung, außerdem wirken angenehme Wandfarben und schöne Accessoires Wunder. Gerade im Winter braucht Eva Brenner Gemütlichkeit im Haus, deshalb backt sie auch Plätzchen – obwohl sie sonst das ganze Jahr nicht dazu kommt. Zur Gemütlichkeit an Weihnachten trägt besonders der warme Schein vieler Kerzen bei – und gutes Essen. „Bei uns gibt es an Weihnachten traditionell immer rheinischen Sauerbraten und Wildschweingulasch. Die Gemütlichkeit kommt auch durch die Menschen, die man mag, mit denen man zusammensitzt und mit denen man das Jahr Revue passieren lässt.“

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Journalist

Katja Deutsch

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